Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg – Informationen, Urteile und Kontaktdaten

Zuständigkeit, Urteile, Adresse, Kontakt, Entscheidungen

Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg - Urteile und Kontaktdaten

LAG Berlin-Brandenburg- Öffnungszeiten, Adresse, Zuständigkeit und aktuelle Entscheidungen

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht A. Martin in Berlin

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg befindet sich im Gerichtsgebäude am Magdeburger Platz 1 in 10785 Berlin. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Arbeitsgericht Berlin.

Haben Sie einen Rechtsstreit vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg?

Ein Großteil der arbeitsgerichtlichen Verfahren vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg sind Berufungsverfahren.

Rechtsanwalt Martin steht Mandanten als Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin und Brandenburg gern für eine Vertretung vor dem LAG Berlin-Brandenburg zur Verfügung.

Hinweis

Die Rechtsberatung durch einen Spezialisten im Arbeitsrecht können keine Informationen aus dem Internet ersetzen.

Das Wichtigste vorab. Antworten zur Zuständigkeit, Adresse, Öffnungszeiten, Rechtsantragstelle und Anwaltszwang finden Sie als Kurzübersicht.

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Sie brauchen eine arbeitsrechtliche Beratung?

Häufige Fragen zum LAG Berlin-Brandenburg

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht A. Martin in Berlin

Das Landesarbeitsgericht Berlin ist zuständig, wenn eine Berufung gegen eine Entscheidung des Arbeitsgerichtes Berlin nach § 64 Absatz 2 dees Arbeitsgerichtsgesetzes (ArbGG) statthaft ist.

Weitere Informationen finden Sie dabei in der Rechtsmittelbelehrung der arbeitsgerichtlichen Entscheidung.

Gegen Urteile der Arbeitsgerichte – hier also des Arbeitsgerichtes Berlin –  ist das Rechtsmittel der Berufung an das Landesarbeitsgericht Berlin gegeben, wenn die Voraussetzungen des § 64 Abs. 2 ArbGG erfüllt sind.

Danach ist die Berufung zum LAG Berlin statthaft,

  • wenn diese im Urteil des Arbeitsgericht Berlin zugelassen worden ist
  • wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes des Verfahrens 600,00 Euro übersteigt
  • in Rechtsstreitigkeiten über das Bestehen, das Nichtbestehen oder die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses vor dem ArbG Berlin
  • oder wenn es sich um ein Versäumnisurteil der 1. Instanz handelt, gegen das der Einspruch an sich nicht statthaft ist, wenn die Berufung darauf gestützt wird, dass ein Fall schuldhafter Versäumung  nicht vorgelegen habe.
Hinweis

Das LAG Berlin-Brandenburg ist vor allem Berufungsinstanz.

Nachgeordnet sind dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg folgende Arbeitsgerichte:

  • das Arbeitsgerichte Berlin,
  • das Arbeitsgericht Brandenburg an der Havel,
  • das Arbeitsgericht Cottbus,
  • das Arbeitsgericht Eberswalde,
  • das Arbeitsgericht Frankfurt (Oder),
  • das Arbeitsgericht Neuruppin,
  • das Arbeitsgericht Potsdam

Das heißt für die “örtliche Zuständigkeit”, dass das LAG Berlin-Brandenburg in allen Berufungsverfahren zuständig ist, die Entscheidungen der obigen Arbeitsgericht entsprechen.

Kurz kann man sagen, dass für alle arbeitsrechtlichen Entscheidungen der 1. Instanz in Berlin und Brandenburg das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg die Berufungsinstanz ist.

Hinweis

Das LAG Berlin-Brandenburg ist die arbeitsgerichtliche Berufungsinstanz in den Ländern Berlin und Brandenburg.

Das LAG Berlin-Brandenburg ist unter folgender Adresse zu erreichen:

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg
Magdeburger Platz 1
10785 Berlin
Tel.: (030) 90171-0
Fax: (030) 90171-222

Nähe: U -Bahn  Kurfürstenstrasse/ Nollendorfplatz

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Bus

Nollendorfplatz:
M19, 106, 187
Lützowstraße/Potsdamer Straße:
M48, M85
Gedenkstätte Deutscher Widerstand:
M29

U-Bahn

Kurfürstenstraße: U1
Nollendorfplatz: U1, U2, U3, U4

Hinweis

Das LAG Berlin-Brandenburg befindet sich am Magdeburger Platz 1. Im gleichen Gebäude ist das Arbeitsgericht Berlin.

allgemeine Öffnungszeiten des Arbeitsgerichts Berlin
Allgemeine Öffnungszeiten des Gerichts
Montag bis Donnerstag 08:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Vor den Landesarbeitsgerichten besteht grundsätzlich ein eingeschränkter Anwaltszwang. Faktisch heißt dies, dass sich der Arbeitnehmer vor dem LAG Berlin-Brandenburg im Berufungsverfahren nicht selbst vertreten können. Allerdings ist eine Vertretung auch durch Gewerkschaften oder Arbeitgebervereinigungen zulässig.

§ 11 Abs. 4 des Arbeitsgerichtsgesetztes regelt dazu

Vor dem Bundesarbeitsgericht und dem Landesarbeitsgericht müssen sich die Parteien, außer im Verfahren vor einem beauftragten oder ersuchten Richter und bei Prozesshandlungen, die vor dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle vorgenommen werden können, durch Prozessbevollmächtigte vertreten lassen. Als Bevollmächtigte sind außer Rechtsanwälten nur die in Absatz 2 Satz 2 Nr. 4 und 5 bezeichneten Organisationen zugelassen. Diese müssen in Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht durch Personen mit Befähigung zum Richteramt handeln. Eine Partei, die nach Maßgabe des Satzes 2 zur Vertretung berechtigt ist, kann sich selbst vertreten; Satz 3 bleibt unberührt.

Gerade in Kündigungsschutzsachen macht die Einschaltung eines Rechtsanwalt oft Sinn. Gerade, wenn eine Rechtsschutzversicherung für das Arbeitsrecht besteht, sollte man in der Regel einen Fachanwalt für Arbeitsrecht vor dem LAG Berlin-Brandenburg einschalten.

Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin vertrete ich Mandanten vor dem LAG Berlin-Brandenburg.

Hinweis

Im Berufungsverfahren vor dem LAG Berlin-Brandenburg braucht man einen Prozessvertreter.

Sie brauchen eine arbeitsrechtliche Beratung?

Nachfolgend beantworte ich häufige Fragen (FAQ) zum LAG Berlin-Brandenburg.

Hinweis

Klicken Sie einfach auf die Sie interessierenden Fragen.

Zunächst ist es so, dass es auch vor dem Landesarbeitsgericht Prozesskostenhilfe gibt.  Im Normalfall müssen für die PKH folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Erfolgsaussichten in der Sache
  • keine Mutwilligkeit
  • die Partei ist nicht in der Lage den Prozess aus eigenen Mitteln zu führen

Die Prozesskostenhilfe kann man betragen, wenn man über schlechte wirtschaftliche Verhältnisse verfügt, was man nachweisen muss. Dazu muss man ein Formular (Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse) ausfüllen.

Wichtig ist, dass hier immer Erfolgsaussichten bestehen müssen. Man bekommt als Prozesskostenhilfe nicht automatisch, nur weil man diese in erst ersten Instanz erhalten hat.

Ja, die Kosten des eigenen Rechtsanwalt und die Gerichtskosten trägt in der 2. Instanz die unterlegene Partei. Dies ist anders als in der ersten Instanz. Die Kostentragung bezieht sich aber nur auf die 2. Instanz. Hier kann man aber auch teilweise unterliegen, was in der Regel einer teilweisen Kostentragung (wie im Zivilverfahren) entspricht.

Ja, in der 2. Instanz – also vor dem LAG Berlin-Brandenburg– ist dies so. Dies entspricht der normalen Regelung, wie in Zivilstreitigkeiten. Die Prozesskostenhilfe schütz in der 2. Instanz nur vor den Gerichtskosten und den eigenen Anwaltskosten.

Nachfolgend finden Sie wichtige Urteile des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg sowie aktuelle Entscheidungen.

Hinweis

Klicken Sie einfach auf die Sie interessierenden Entscheidungen.

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg 15. Kammer, 15 Sa 517/08, 26.11.2008

Eine Arbeitnehmerin, die eine geschlechtsspezifische Diskriminierung innerhalb des Unternehmens rügt, kann als Nachweis auch eine Statistik über die Besetzung der Stellen vorlegen. Ansonsten wäre ein Nachweis der Diskriminierung kaum möglich.

Sind alle 27 Führungspositionen nur mit Männern besetzt, obwohl Frauen 2/3 der Belegschaft stellen, ist dies einausreichendes Indiz im Sinne von § 22 AGG.

Der nach § 15 Abs. 1 AGG zu leistende materielle Schadensersatz an die Arbeitnehmerin ist die Vergüungsdifferenzzwischen der tatsächlich erhaltenen und der Vergütung, die auf der höherwertige Stelle gezahlt wird. Die zugesprochene Entschädigungssumme war in diesem Fall 28.214,66 € brutto+ zusätzlich monatlich € 1.467,86 brutto an Arbeitslohn !

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Als Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin vertrete ich Mandanten vor dem Arbeitsgericht Berlin und auch im Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

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