Kündigungsschutzklage-Check – lohnt sich eine Klage gegen die Kündigung?

Sie haben eine Kündigung erhalten und fragen sich, ob eine Kündigungsschutzklage sinnvoll ist. Dieser Check gibt Ihnen in fünf Fragen eine erste Orientierung darüber, welche Ansatzpunkte Ihre Kündigung bietet – vom Anwendungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes über den besonderen Kündigungsschutz bis zu formellen Fehlern, die unabhängig vom Kündigungsgrund zur Unwirksamkeit führen können.
Der Check nennt Ihnen zu jedem Punkt die maßgebliche Vorschrift und erklärt in kurzen Worten, worauf es ankommt. Er nutzt keine Punktebewertung und gibt keine Erfolgsprognose in Prozent aus, weil sich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage seriös erst nach Einsicht in die Kündigung und die weiteren Unterlagen beurteilen lassen.
Wichtig: die Klagefrist beträgt drei Wochen
Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen ab Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht eingehen (§ 4 KSchG). Wird diese Frist versäumt, gilt die Kündigung grundsätzlich als von Anfang an wirksam (§ 7 KSchG) – und zwar unabhängig davon, wie fehlerhaft sie war. Diese Frist ist der häufigste Grund, warum an sich aussichtsreiche Fälle nicht mehr zu retten sind.
Berechnen Sie diese Frist nicht selbst. Der Check tut das bewusst ebenfalls nicht. Lassen Sie den Fristablauf stattdessen umgehend anwaltlich prüfen und warten Sie damit nicht bis kurz vor Ablauf der drei Wochen.